Choräle und Melodien
Index L
Entdecken Sie Melodien und Choräle, die mit dem Buchstaben L beginnen. Die angebotenen Musik-Videos sind Interpretationen des Kirchenmusikers Michael Blessing: Sie können finden diese auch auf YouTube und dem Kanal Orgelwerkstatt
Übersicht
Lass mich dein sein und bleiben
Lasst uns erfreuen herzlich sehr
Lift up your Heads, O Ye Gates
Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren
Lobt Gott, ihr Christen alle gleich
Lancashire
Die kraftvolle Kirchenlied-Melodie „Lancashire“ wurde im Jahr 1835 von dem blinden englischen Organisten und Komponisten Henry Smart geschaffen. Ihre Uraufführung erlebte sie in der gleichnamigen Grafschaft im Norden Englands anlässlich eines großen Reformationsjubiläums. Musikalisch zeichnet sich das Werk durch einen überaus schwungvollen, marschartigen Rhythmus im klassischen Vier-Viertel-Takt aus. Der stolze und triumphale Charakter der Musik vermittelt den Singenden sofort ein Gefühl von Zuversicht und Aufbruch.
Lutheran Service Book: LSB 478 "The Day of Resurrection"
Postlude
Komponist: Jason D. Payne
Literatur: Jubilation - 8 Festive Postludes for Organ
Choral
Komponist: Grimoaldo Macchia
Literatur: Four Christmas Chorales
Choralvorspiel
Komponist: Thomas Riegler
Literatur: Originelle Choralvorspiele Band 2
Land of Rest
Das Lied „Komm, Heilger Geist, der Leben schafft“ ist eines der bekanntesten deutschsprachigen Kirchenlieder für das Pfingstfest. Es handelt sich dabei um eine neuzeitliche Übertragung des berühmten lateinischen Hymnus „Veni creator spiritus“ aus dem neunten Jahrhundert. Die bis heute gebräuchliche deutsche Textfassung wurde im Jahr 1969 von dem katholischen Priester und Theologen Friedrich Dörr verfasst. Unterlegt ist der Text mit einer feierlichen Melodie, deren Ursprung in Kempten um das Jahr 1000 liegt. Inhaltlich ruft das Lied den Heiligen Geist als Schöpfer, Tröster und Beistand an, der die Menschen mit göttlicher Kraft erfüllen soll. Aufgrund dieses tiefen Bittcharakters wird der Gesang besonders häufig zu Pfingsten, bei Firmungen oder zu Beginn wichtiger kirchlicher Versammlungen angestimmt.
Evangelisches Gesangbuch: EG 126
Katholisches Gotteslob: GL 342 "Komm Heilger Geist, der Leben schafft"
Katholisches Gotteslob: GL 341 "Veni, creator Spiritus"
Variation 3
Komponist: Denis Bédard
Literatur: Huit Invocations pour orgue
Lass mich dein sein und bleiben
Das Lied „Komm, Heilger Geist, der Leben schafft“ ist eines der bekanntesten deutschsprachigen Kirchenlieder für das Pfingstfest. Es handelt sich dabei um eine neuzeitliche Übertragung des berühmten lateinischen Hymnus „Veni creator spiritus“ aus dem neunten Jahrhundert. Die bis heute gebräuchliche deutsche Textfassung wurde im Jahr 1969 von dem katholischen Priester und Theologen Friedrich Dörr verfasst. Unterlegt ist der Text mit einer feierlichen Melodie, deren Ursprung in Kempten um das Jahr 1000 liegt. Inhaltlich ruft das Lied den Heiligen Geist als Schöpfer, Tröster und Beistand an, der die Menschen mit göttlicher Kraft erfüllen soll. Aufgrund dieses tiefen Bittcharakters wird der Gesang besonders häufig zu Pfingsten, bei Firmungen oder zu Beginn wichtiger kirchlicher Versammlungen angestimmt.
Katholisches Gotteslob: GL 342
Katholisches Gotteslob: GL 341 "Veni, creator Spiritus"
Evangelisches Gesangbuch: EG 126 "Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist"
Lasst uns den Herrn erheben
Das Lied „Komm, Heilger Geist, der Leben schafft“ ist eines der bekanntesten deutschsprachigen Kirchenlieder für das Pfingstfest. Es handelt sich dabei um eine neuzeitliche Übertragung des berühmten lateinischen Hymnus „Veni creator spiritus“ aus dem neunten Jahrhundert. Die bis heute gebräuchliche deutsche Textfassung wurde im Jahr 1969 von dem katholischen Priester und Theologen Friedrich Dörr verfasst. Unterlegt ist der Text mit einer feierlichen Melodie, deren Ursprung in Kempten um das Jahr 1000 liegt. Inhaltlich ruft das Lied den Heiligen Geist als Schöpfer, Tröster und Beistand an, der die Menschen mit göttlicher Kraft erfüllen soll. Aufgrund dieses tiefen Bittcharakters wird der Gesang besonders häufig zu Pfingsten, bei Firmungen oder zu Beginn wichtiger kirchlicher Versammlungen angestimmt.
Katholisches Gotteslob: GL 342
Katholisches Gotteslob: GL 341 "Veni, creator Spiritus"
Evangelisches Gesangbuch: EG 126 "Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist"
Variation 3
Komponist: Denis Bédard
Literatur: Huit Invocations pour orgue
Lasst uns erfreuen herzlich sehr
Das Lied „Komm, heilger Geist mit deiner Kraft“ ist im Regionalteil des Evangelischen Gesangbuchs für Bayern und Thüringen unter der Nummer 564 zu finden. Die moderne Textfassung wurde im Jahr 1971 gemeinschaftlich von Klaus Okonek und Hans-Joachim Raile verfasst. Im Gegensatz zu älteren Traditionals handelt es sich hierbei um ein Neues Geistliches Lied, das stark von Gemeinschaft, Versöhnung und dem Aufbrechen von Grenzen geprägt ist. Die vertraute mittelalterliche Choralmelodie aus Kempten wird bei diesem Stück ganz bewusst nicht verwendet. Stattdessen singt man die Strophen auf eine schwungvolle und rhythmische Weise, die auf das israelische Volkslied „Kol dodi“ zurückgeht. Dieselbe eingängige Melodie ist im bundesweiten Stammteil des Gesangbuchs auch durch das bekannte ökumenische Lied „Kommt herbei, singt dem Herrn“ vertreten. Durch diesen lebendigen Charakter wird das Lied im Gottesdienst besonders gern als bewegendes Element zu Pfingsten oder bei Jugendgottesdiensten eingesetzt.
Evangelisches Gesangbuch: EG 546 (Regionalteil Bayern/Thüringen)
Evangelisches Gesangbuch: EG 599 "Kommt herbei, singt dem Herrn" (Regionalteil Bayern/Thüringen)
Katholisches Gotteslob: GL 140 "Kommt herbei, singt dem Herrn"
Hören Sie eine Bearbeitung von Robert Jones aus dem Rummelsberger Orgelbuch:
Pfingst-Präludium
Komponist: Robert Jones
Literatur: Rummelsberger Orgelbuch
Leise sinkt der Abend nieder
Das Kirchenlied „Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein“ ist eine weit verbreitete deutsche Übertragung des frühmittelalterlichen Pfingsthymnus „Veni creator spiritus“. Der feierliche Text wurde im Jahr 1847 von dem katholischen Pädagogen und Hymnologen Heinrich Bone verfasst. Im Gegensatz zu moderneren Versionen orientiert sich seine Sprache bewusst sehr dicht am lateinischen Original des neunten Jahrhunderts. Unterlegt ist das Lied mit einer getragenen und majestätischen Weise, die aus einem Kölner Gesangbuch aus dem Jahr 1741 stammt. Inhaltlich bittet der Gesang um den Beistand des Heiligen Geistes und nutzt dabei klassische Metaphern wie den Tröster, den Lebensbrunn oder den Finger Gottes. Aufgrund seines hoheitlichen Charakters wird dieses Lied traditionell bei besonders feierlichen Anlässen wie Priesterweihen, Synoden oder zu Beginn einer Papstwahl angestimmt. Durch diese feste Verankerung in der Liturgie verbindet der Gesang bis heute Generationen von Gläubigen in zentralen Momenten des kirchlichen Lebens.
Katholisches Gotteslob: GL 351
Liedtext:
Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder dein:
Die deine Macht erschaffen hat,
erfülle nun mit deiner Gnad.
Der du der Tröster wirst genannt,
vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut,
der Seele Salbung, höchstes Gut.
O Schatz, der siebenfältig ziert,
o Finger Gottes, der uns führt,
Geschenk, vom Vater zugesagt,
du, der die Zungen reden macht.
Präludium
Komponist: Dieter Blum
Literatur: Orgelstücke Band 5 - Pfingsten
Les anges dans nos campagnes
Das Weihnachtslied „Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frauen“ ist ein volkstümliches Lied, das durch seine freudige Melodie besticht. Die Melodie stammt ursprünglich aus Böhmen und ist eine alte tschechische Volksweise. Die heute bekannte deutsche Textfassung wurde von dem Leipziger Kapellmeister und Musikschriftsteller Carl Riedel verfasst. Riedel veröffentlichte das Lied im Jahr 1870 in seiner Sammlung Altböhmische Gesänge für gemischten Chor.
Das Lied basiert auf der biblischen Weihnachtsgeschichte nach dem Lukasevangelium. Es fordert die Hirten (als Repräsentanten der einfachen Leute) auf, zur Krippe nach Bethlehem zu kommen, um das neugeborene Kind zu sehen. Es greift die Verkündigung der Engel auf und preist Christus als den von Gott erwählten Heiland. Der Text schließt mit der biblischen Verheißung von „Frieden auf Erden“ und dem „Wohlgefallen“ für alle Menschen.
Katholisches Gotteslob: GL 754
Evangelisches Gesangbuch: EG 48
Liedtext:
Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
Kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus, der Herr, ist heute geboren,
Den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!
Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
Was uns verheißen der himmlische Schall;
Was wir dort finden, lasset uns künden,
Lasset uns preisen in frommen Weisen:
Halleluja!
Präludium
Komponist: Bernard Wayne Sanders
Literatur: 7 Choralbearbeitungen
Lift up your Heads, O Ye Gates
Das dynamische Kirchenlied entstand durch die Zusammenarbeit des deutschen Dominikaners Diethard Zils, der 1972 den auf biblischen Psalmen basierenden Text verfasste, und der israelischen Choreografin Sarah Levy-Tanai, die 1944 die Melodie schuf. Ursprünglich als jüdische Tanzweise konzipiert, vermittelt die Komposition heute eine universelle christliche Lobpreisbotschaft. Die Verbindung von jüdischer Musiktradition und christlicher Dichtung macht das Werk zu einem bedeutenden ökumenischen Lied. Generationen von Gläubigen sind von dem Lied begeistert, das aus modernen Gesangbüchern nicht mehr wegzudenken ist. Es zeigt eindrucksvoll, wie Kultur und Glaube durch Musik harmonisch verschmelzen können. Die schwungvolle Melodie trägt wesentlich zur Popularität bei. Dieses Lied bleibt ein zeitloses Zeugnis für ökumenische Verbundenheit.
Katholisches Gotteslob: GL 140
Evangelisches Gesangbuch: EG 599 (Regionalteil Bayern/Thüringen)
Evangelisches Gesangbuch: EG 546 "Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft" (Regionalteil Bayern/Thüringen)
Pfingst-Präludium
Komponist: Robert Jones
Literatur: Rummelsberger Orgelbuch
Lobe den Herren, den mächtigen König
Das festliche Kirchenlied „Kommt her, ihr Christen, voller Freud“ wird traditionell zu Anlässen wie der Kirchweih gesungen. Der geschichtsträchtige Text wurde im Jahr 1659 von dem Nürnberger Dichter und Prediger Johann Christoph Arnschwanger verfasst. Inhaltlich lädt das Werk die Gemeinde dazu ein, Gott für seine spürbare Freundlichkeit und die empfangenen Gaben mit frohem Munde zu danken. Zudem reflektiert das Lied das regelmäßige Ein- und Ausgehen im Gotteshaus sowie das regelmäßige Hören des tröstenden Gnadenwortes über ein ganzes Jahr hinweg. Musikalisch erklingt der Text auf einer der bekanntesten und prachtvollsten Weisen des evangelischen Kirchengesangs. Es wird hierbei die berühmte Melodie des Chorals „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ genutzt, die Philipp Nicolai im Jahr 1599 komponiert hat. Durch diese schwungvolle barocke Melodieführung im Dreiertakt strahlt das Gemeindelied eine ganz besondere und ansteckende Festtagsfreude aus.
Evangelisches Gesangbuch: EG 585 (Regionalteil Bayern/Thüringen)
Katholisches Gotteslob: GL 357 "Wie schön leuchet der Morgenstern"
Evangelisches Gesangbuch: EG 70 "Wie schön leuchet der Morgenstern"
Lutheran Service Book: LSB 488 "He Is Arisen! Glorious Word"
Liedtext:
Kommt her, ihr Christen, voller Freud,
erzählet Gottes Freundlichkeit,
kommt her und laßt erklingen
die Stimm des Dankens unserm Gott;
laßt uns dem Herren Zebaoth
mit frohem Munde singen.
Singet, bringet
schöne Weisen, laßt uns preisen
Gottes Gaben, die wir hier genossen haben.
Choralvorspiel
Komponist: Hans-André Stamm
Literatur: 20 Choralvorspiele für die Advents- und Weihnachtszeit
Lobpreiset all zu dieser Zeit
Das Lied „Kommt mit Gaben und Lobgesang“ ist ein bekanntes Kirchenlied, das vor allem zur Gabenbereitung (Offertorium) in der katholischen Messe gesungen wird. Der Text wurde 1970 von dem Jesuitenpater und Dichter Lothar Zenetti (1926–2019) verfasst. Zenetti war einer der bedeutendsten Autoren des „Neuen Geistlichen Liedes“ (NGL). Das Lied wird auf eine traditionelle Weise aus dem 18. Jahrhundert gesungen. Das Lied beschreibt den Moment der Liturgie, in dem Brot und Wein zum Altar gebracht werden. Die Gaben von Brot und Wein stehen stellvertretend für die Arbeit der Menschen, ihre Freude und ihre Not. Der Text thematisiert die Bitte, dass Gott diese menschlichen Gaben annimmt und sie in den Leib und das Blut Christi wandelt.
Evangelisches Gesangbuch: EG 229
Lobt Gott, ihr Christen alle gleich
Das Lied „Kommt mit Gaben und Lobgesang“ ist ein bekanntes Kirchenlied, das vor allem zur Gabenbereitung (Offertorium) in der katholischen Messe gesungen wird. Der Text wurde 1970 von dem Jesuitenpater und Dichter Lothar Zenetti (1926–2019) verfasst. Zenetti war einer der bedeutendsten Autoren des „Neuen Geistlichen Liedes“ (NGL). Das Lied wird auf eine traditionelle Weise aus dem 18. Jahrhundert gesungen. Das Lied beschreibt den Moment der Liturgie, in dem Brot und Wein zum Altar gebracht werden. Die Gaben von Brot und Wein stehen stellvertretend für die Arbeit der Menschen, ihre Freude und ihre Not. Der Text thematisiert die Bitte, dass Gott diese menschlichen Gaben annimmt und sie in den Leib und das Blut Christi wandelt.
Evangelisches Gesangbuch: EG 229
Choral-Bearbeitung
Komponist: Johannes Matthias Michel
Literatur: Swing & Jazz Orgelbüchlein 1
Lourdes Ave Maria
Das Lied „Korn, das in die Erde“ ist ein tiefgründiges Passions- und Osterlied. Die deutsche Textfassung wurde im Jahr 1976 von dem Theologen Jürgen Henkys als Übertragung des englischen Liedes „Now the green blade rises“ verfasst. Die zugrundeliegende britische Version stammt von John Macleod Campbell Crum aus dem Jahr 1928. Die Strophen greifen das biblische Bild des sterbenden Weizenkorns aus dem Johannesevangelium auf, um die Themen Kreuzigung und Auferstehung zu verknüpfen. Unterlegt ist das lyrische Werk mit einer sehr alten französischen Melodie aus dem 15. Jahrhundert, die ursprünglich als Weihnachtslied unter dem Titel „Noël nouvelet“ bekannt war. Jede der Strophen mündet in den hoffnungsvollen Kehrvers, dass die Liebe wie Weizen wächst und ihr Halm grün ist. Durch diese markante Bildsprache bringt das Lied die österliche Zuversicht inmitten von Trauer und Leid zum Ausdruck.
Evangelisches Gesangbuch: EG 98
Choral-Bearbeitung
Komponist: Michael Burkhardt
Literatur: 5 Easter Season Hymn Improvisations, Set 2