Choräle und Melodien
Index D
Entdecken Sie Melodien und Choräle, die mit dem Buchstaben D beginnen. Die angebotenen Musik-Videos sind Interpretationen des Kirchenmusikers Michael Blessing: Sie können finden diese auch auf YouTube und dem Kanal Orgelwerkstatt
Übersicht
Der Gottesdienst soll fröhlich sein
Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen
Die güldne Sonne voll Freud und Wonne
Du lässt den Gott, o Gott, nun enden
Danke für diesen guten Morgen
Das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ ist einer der bekanntesten Vertreter der Neuen Geistlichen Lieder. Im evangelischen Bereich steht es unter EG 334. Das Lied wurde 1961 von Martin Gotthard Schneider (1930–2017), einem Kirchenmusiker aus Freiburg, verfasst. 1963 gelang dem Lied etwas Einzigartiges für ein Kirchenlied: Es kletterte bis auf Platz 4 der deutschen Single-Charts und hielt sich dort wochenlang. Dankbarkeit im Kleinen: das Lied thematisiert, dass man Gott für die ganz normalen Dinge des Alltags danken kann – sogar für „schwere Wege“ oder die „Menschen, die wir nicht mögen“.
Evangelisches Gesangbuch: EG 334
Der berühmte Charthit des Neuen Geistlichen Liedes (EG 334) völlig neu interpretiert an der Kirchenorgel. Erleben Sie die erfrischende Orgel-Bearbeitung ‚Good morning‘ von Thomas Riegler.
Danket dem Herrn!
Das Lied „Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn“ ist ein weit verbreitetes Dank- und Loblied, das im Evangelischen Gesangbuch unter EG 333 zu finden ist. Die Weise stammt von Friedrich Ferdinand Flemming (1778–1813). Die Herkunft des Textes ist unbekannt, lehnt sich aber als schlicht gereimte Fassung an den Psalm 103,1–2 an.
Das Lied ist ein kraftvoller Ausdruck der Dankbarkeit für die Schöpfung und die göttliche Fürsorge: Der Titel greift den klassischen Aufruf aus den Psalmen auf „Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig.“. Es geht um die bewusste Erinnerung an die empfangenen Wohltaten Gottes in der eigenen Lebensgeschichte.
Evangelisches Gesangbuch: EG 333
Liedtext:
Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn,
denn Er ist freundlich, und Seine Güte währet ewiglich,
|: sie währet ewiglich! :|
Lobet den Herrn! Ja, lobe den Herrn
auch meine Seele; vergiss es nie, was Er dir Gut's getan,
|: was Er dir Gut's getan! :|
Sein ist die Macht! Allmächtig ist Gott;
Sein Tun ist weise, und Seine Huld ist jeden Morgen neu,
|: ist jeden Morgen neu! :|
Flemmings kraftvolles Loblied (EG 333) getragen von lebendigen Orgelklängen. Zu hören ist eine kunstvolle Choral-Bearbeitung für die Orgel von Markus Epp.
Das Jahr geht still zu Ende
Diese getragene Weise wurde im Jahr 1603 von Bartholomäus Gesius komponiert und später von Georg Philipp Telemann weiterentwickelt. Da beide Lieder im identischen Versmaß verfasst sind, lassen sich die jeweiligen Strophen problemlos auf die Melodie des anderen Liedes singen. Neben dieser rein musikalischen Übereinstimmung verbindet die beiden Werke auch eine tiefe inhaltliche und theologische Brücke. Während das Lied zum Jahreswechsel dazu aufruft, das alte Jahr mit all seinen Sorgen still in Gottes Hände zu legen, entfaltet das andere Lied das feste Vertrauen in die göttliche Führung für die Zukunft. Beide Texte fordern den Singenden dazu auf, eigene Ängste, Schmerzen und Lebenswege der Gnade Gottes zu überlassen. Durch diese vertraute Melodie wird der nachdenkliche Abschied am Silvesterabend ganz automatisch mit der tröstenden Zusage von Geborgenheit und Hoffnung verknüpft.
Evangelisches Gesangbuch: EG 63
Liedtext:
Das Jahr geht still zu Ende, nun sei auch still, mein Herz. In Gottes treue Hände leg ich nun Freud und Schmerz
und was dies Jahr umschlossen, was Gott der Herr nur weiß, die Tränen, die geflossen, die Wunden brennend heiß.
Dieses nachdenkliche Lied zum Jahreswechsel (EG 63) teilt sich seine tröstliche Weise mit ‚Befiehl du deine Wege‘. Hören Sie eine tiefgründige Orgel-Bearbeitung von Thomas Riegler.
Den Herren will ich loben
Der Choral „Den Herren will ich loben“ erklingt zur feierlichen und weltweit bekannten Melodie von „Valet will ich dir geben“. Diese geschichtsträchtige Weise wurde im frühen siebzehnten Jahrhundert von Melchior Teschner komponiert und strahlt eine tiefe, majestätische Würde aus. Im englischsprachigen Raum ist das Tonwerk fest unter dem Namen „St. Theodulph“ verankert, benannt nach dem historischen Schöpfer des dort zugehörigen Palmsonntagstextes. Der markante, feierlich schreitende Rhythmus verleiht der Musik eine kraftvolle und zeitlose Präsenz im gottesdienstlichen Raum. Große Meister des Barock, allen voran Johann Sebastian Bach, erkannten die liturgische Strahlkraft und verarbeiteten die Tonfolge in kunstvollen Orgelwerken. In modernen Gesangbüchern verbindet sich die barocke Pracht harmonisch mit zeitgenössischen Texten des Lobpreises. So bildet das Werk bis heute eine vollkommene Brücke zwischen jahrhundertealter Musiktradition und lebendiger spiritueller Praxis.
Katholisches Gotteslob: GL 395
Gezogen auf die barocke Prachtmelodie ‚Valet will ich dir geben‘ (GL 395). Erleben Sie ein klanggewaltiges Werk für die Sakralorgel mit der Partita ‚All Glory, Laud and Honor‘ von Michael Burkhardt.
Der du in Todesnächten
Siehe: Den Herren will ich loben
Evangelisches Gesangbuch: EG 257
Liedtext:
Der Du in Todesnächten erkämpft das Heil der Welt,
und Dich als den Gerechten zum Bürgen dargestellt;
der Du den Feind bezwungen, den Himmel aufgetan:
Dir stimmen uns're Zungen ein Halleluja an!
Im Himmel und auf Erden ist alle Macht nur Dein,
bis alle Völker werden zu Deinen Füßen sein;
bis die von Süd und Norden, bis die von Ost und West
sind Deine Gäste worden bei Deinem Hochzeitsfest.
Der Gottesdienst soll fröhlich sein
Das bekannte christliche Kirchenlied „Der Gottesdienst soll fröhlich sein“ wurde im Jahr 1975 von dem deutschen Kirchenmusiker Martin Gotthard Schneider komponiert und getextet. Schneider, der auch für den berühmten Hit „Danke für diesen guten Morgen“ verantwortlich ist, schuf damit ein wichtiges Werk des Neuen Geistlichen Liedes. Im Evangelischen Gesangbuch ist das Stück unter der Nummer 169 in der Rubrik für den Einzug und die Eröffnung zu finden. Inhaltlich transportiert das Lied die zentrale Botschaft, dass der Glaube und das gemeinsame Feiern in der Kirche von Lebendigkeit, Gemeinschaft und sichtbarer Freude geprägt sein dürfen. Es bricht bewusst mit einer rein starren oder schwermütigen Tradition und fordert die Gemeinde stattdessen zu einem begeisterten und befreienden Lobpreis auf. Durch diesen einladenden Charakter hat sich das Werk zu einem festen und beliebten Bestandteil für den Beginn moderner Gottesdienste entwickelt. Wegen seiner eingängigen und schwungvollen Melodie wird es zudem besonders gerne bei Familiengottesdiensten, Taufen oder Konfirmationen eingesetzt.
Evangelisches Gesangbuch: EG 169
Dieses lebendige Neue Geistliche Lied (EG 169) bricht mit aller Schwermut. Erleben Sie die mitreißende und schwungvolle ‚Halleluja-Samba‘ für die Kirchenorgel, komponiert von Thomas Riegler.
Der Mond ist aufgegangen
Das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ (Originaltitel: Abendlied) ist eines der bekanntesten Werke der deutschen Literatur und ein fester Bestandteil des christlichen Liedguts. Der Texter ist Matthias Claudius (1740–1815), ein Dichter und Journalist aus Wandsbek. Das Gedicht wurde erstmals 1779 im „Vossischen Musen-Almanach“ veröffentlicht. Die heute weltweit bekannte Melodie stammt von Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800). Das Lied umfasst sieben Strophen und verbindet eine schlichte Naturbeschreibung mit tiefer Spiritualität und Lebensweisheit: so beschreiben die ersten beiden Strophen die friedliche Atmosphäre der Natur am Abend (Mond, Sterne, schweigender Wald, Nebel), die zur inneren Einkehr einlädt.
Katholisches Gotteslob: GL 93
Evangelisches Gesangbuch: EG 482
Liedtext:
Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.
Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold,
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.
Das berühmteste deutsche Abendlied (GL 93 / EG 482) in zwei wunderschönen, meditativen Facetten für die Sakralorgel – feinsinnig registriert und eingespielt nach den Choralbearbeitungen von Franz Reithmeier.
Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen
Das Lied „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ ist ein bekanntes Abendlied. Das Lied stammt ursprünglich aus England und trägt den Titel „The day thou gavest, Lord, is ended“. Die heute weltweit genutzte Melodie mit dem Namen St. Clement wurde von Clement Cotterill Scholefield komponiert. Das Lied zeichnet sich durch ein besonderes Motiv aus, das über ein reines Dankgebet für den vergangenen Tag hinausgeht: In der letzten Strophe wird der Untergang irdischer Reiche der Unzerstörbarkeit von Gottes Thron und Reich gegenübergestellt.
Bekanntheit erlangte das Lied im englischsprachigen Raum nicht zuletzt durch das Thronjubiläum von Königin Victoria im Jahr 1897, für das sie es sich persönlich als Hymne wünschte. Es wird bis heute oft bei Staatsakten, Trauerfeiern oder militärischen Zeremonien (wie dem Zapfenstreich) gespielt.
Evangelisches Gesangbuch: EG 266
Der weltbekannte englische Hymnus ‚St. Clement‘ (EG 266) entfaltet an der dreimanualigen Gloria-Orgel eine wunderbare Tiefe. Zu hören ist eine einfühlsame Orgel-Fassung von Franz Reithmeier.
Die Ernt ist nun zu Ende
Das bekannte Erntedanklied entstand im Jahr 1725 aus der Feder des lutherischen Theologen Gottfried Tollmann. Inmitten einer Epoche, die von der Erleichterung über das Ende verheerender Kriege geprägt war, verbindet der Text den konkreten Dank für die Nahrung mit dem Geschenk des inneren und äußeren Friedens. Die Strophen loben Gott als treuen Versorger, der alle gesellschaftlichen Stände ohne Ansehen der Person reichlich und verlässlich nährt. Gleichzeitig wird der Text von einem tiefen Bewusstsein menschlicher Unzulänglichkeit durchzogen, da der Mensch den göttlichen Segen oft durch Undankbarkeit oder Fehlverhalten gefährdet. Dem stellt das Lied die unverdiente, bedingungslose Gnade des Schöpfers gegenüber, die jegliches menschliche Lob weit übersteigt. Gesungen wird das Werk traditionell auf die vertraute, feierliche Melodie des älteren Morgengesangs „Aus meines Herzens Grunde“. Bis heute verknüpft das Lied im Gottesdienst den Dank für die Schöpfungsgaben mit einer tiefen geistlichen Selbstreflexion der Gemeinde.
Evangelisches Gesangbuch: EG 505
Liedtext:
Die Ernt ist nun zu Ende,
wir bringen Dank und Pflicht;
Gott hat mit milder Hände
vollbracht, was uns gebricht.
Er hat uns reich gesegnet,
er macht uns satt und froh,
und wo uns Not begegnet,
hilft er uns ebenso.
Das traditionelle Erntedanklied (EG 505) auf die Weise von ‚Aus meines Herzens Grunde‘ erklingt hier in einer ganz überraschenden Form: als heiterer ‚Guten-Morgen-Walzer‘ für die Orgel von Thomas Riegler.
"Guten-Morgen-Walzer"
Komponist: Thomas Riegler
Literatur: Originelle Choralvorspiele für Gottesdienst und Konzert, Band 2
Diademata
Die Melodie „Diademata“ ist eine Komposition der christlichen Kirchenmusik aus dem 19. Jahrhundert. Im englischsprachigen Raum bildet sie die Standard-Weise für das Kirchenlied „Crown Him with Many Crowns“. Der Titel nimmt direkten Bezug auf ein Motiv aus der Offenbarung des Johannes, in dem die Wiederkehr Christi mit den Worten „auf seinem Haupt waren viele Kronen“ beschrieben wird. Die Melodie wurde 1868 von dem englischen Organisten und Komponisten Sir George Job Elvey verfasst, der als Organist an der St. George’s Chapel in Windsor Castle tätig war. Die Melodie wurde explizit für den Text „Crown Him with Many Crowns“ komponiert. Dieser Text vereint heute Strophen zweier unterschiedlicher Autoren:
- Matthew Bridges (1851): Ein ehemaliger anglikanischer Geistlicher, der zum Katholizismus konvertiert war und die ursprünglichen sechs Strophen verfasste.
- Godfrey Thring (1874): Ein anglikanischer Pfarrer, der als Reaktion auf Bridges' katholische Prägung sechs alternative Strophen schrieb.
Der majestätische englische Klassiker mit seinen strahlenden, königlichen Motiven als kraftvolles Werk für die Kirchenorgel – eingespielt als wirkungsvolle Introduction von Michael Burkhardt.
Die güldne Sonne voll Freud und Wonne
Das Lied „Die güldne Sonne voll Freud und Wonne“ ist ein prachtvolles Morgenlied des Barock. Im Evangelischen Gesangbuch (EG) steht es unter der Nummer 449, im katholischen Gotteslob (GL) unter der Nummer 445. Der Text gehört zu den späten Werken Paul Gerhardt (1607–1676) aus dem Jahr 1666. Die Melodie hat Johann Georg Ebeling (1637–1676) komponiert - sie erschien erstmals 1666 in der Sammlung „Pauli Gerhardi Geistliche Andachten“. Die Melodie ist im feierlichen 3/2-Takt gehalten und strahlt eine majestätische Ruhe aus. Das Lied ist ein Hymnus auf die Schöpfung und das Gottvertrauen. Der Aufgang der Sonne wird als Bild für die Güte Gottes und den Sieg des Lichts über die Dunkelheit der Nacht (und des Todes) genutzt. Gerhardt thematisiert auch die Hinfälligkeit alles Irdischen. Während das menschliche Leben kurz und voller Mühsal ist, bleibt Gottes Gnade beständig.
Katholisches Gotteslob: GL 445
Evangelisches Gesangbuch: EG 449
Liedtext:
Die güldne Sonne voll Freud und Wonne
bringt unsern Grenzen mit ihrem Glänzen
ein herzerquickendes, liebliches Licht.
Mein Haupt und Glieder, die lagen darnieder;
aber nun steh ich, bin munter und fröhlich,
schaue den Himmel mit meinem Gesicht.
Mein Auge schauet, was Gott gebauet
zu seinen Ehren und uns zu lehren,
wie sein Vermögen sei mächtig und groß
und wo die Frommen dann sollen hinkommen,
wann sie mit Frieden von hinnen geschieden
aus dieser Erden vergänglichem Schoß.
Paul Gerhardts prachtvoller barocker Morgenhymnus (GL 445 / EG 449) im feierlichen Takt an der Kirchenorgel. Erleben Sie das glanzvolle Concertino von Markus Epp.“
Die Väter weihten dieses Haus
Das traditionelle Kirchweihlied „Die Väter weihten dieses Haus“ (im Regionalteil Bayern/Thüringen des Evangelischen Gesangbuchs unter EG 586 zu finden) stammt von Textdichter Hans von Ussig und wird zur Melodie von „Es ist das Heil uns kommen her“ gesungen. Das Lied erinnert an die Generationen, die das Gotteshaus erbaut haben, und bittet um Segen für die Gegenwart, die Nachkommenschaft sowie die Bewahrung von Gottes Wort und den Sakramenten an diesem Ort.
Evangelisches Gesangbuch: EG 586
Liedtext:
Die Väter weihten dieses Haus,
o Höchster, deinem Namen;
schmück es mit deinem Segen aus;
laß uns und unsern Samen
dein Licht und Recht und Segenswort
an diesem dir geweihten Ort
zum Heil der Seelen hören.
Nimm an die Kinder, die wir dir
hier in der Taufe schenken;
laß reine Lehre tief sich hier
in ihre Seele senken
und hilf, sie selbst zur edlen Frucht
in deiner Furcht und Christenzucht
zum Himmel auferziehen.
Das traditionelle bayerische Kirchweihlied (EG 586) gesungen zur feierlichen Ostermelodie. Hören Sie ein mitreißendes Orgel-Concerto von Dieter Blum.
Dix
Die Melodie Dix ist eine Komposition der christlichen Kirchenmusik aus dem 19. Jahrhundert. Im englischsprachigen Raum ist sie eng mit dem Epiphaniaslied (Dreikönigslied) „As with Gladness Men of Old“ sowie dem Erntedanklied „For the Beauty of the Earth“ verknüpft. Die musikalische Grundlage stammt von dem deutschen Komponisten und Musikpädagogen Conrad Kocher (1786–1872). Kocher veröffentlichte die Melodie im Jahr 1838 in seiner Choral- und Liedersammlung Stimmen aus dem Reiche Gottes. Sie war ursprünglich für das deutsche Kirchenlied „Treuer Heiland, wir sind hier“ vorgesehen. Die Melodie in ihrer heutigen Form geht auf eine englische Bearbeitung zurück: Im Jahr 1861 stieß der englische Kirchenmusiker William Henry Monk auf Kochers Melodie. Monk unterlegte die Melodie mit dem Text „As with Gladness Men of Old“ von William Chatterton Dix (1837–1898). Zu Ehren des Textdichters benannte Monk die bearbeitete Melodie fortan kurz „DIX“.
Ich präsentiere Ihnen das Werk in Form von 4 abwechslungsreichen Orgel-Choralminiaturen von Michael Burkhardt.
4 Choral-Miniaturen über "For the Beauty of the Earth"
Komponist: Michael Burkhardt
Du hast uns, Herr, gerufen
Das Lied „Du hast uns, Herr, gerufen“ ist ein bekanntes Werk des Neuen Geistlichen Liedes (NGL) und findet sich im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer 168. Text und Melodie wurden 1967 von Kurt Rommel (1926–2011) verfasst, einem einflussreichen schwäbischen Pfarrer und Kirchenlieddichter. Es wurde in Schwenningen am Neckar geschrieben und dort erstmals gesungen. Ursprünglich bestand das Werk aus zwei getrennten Teilen mit jeweils drei Strophen: Einem Eingangslied („Du hast uns, Herr, gerufen“) und einem dazu passenden Schlusslied für den Kindergottesdienst („Wenn wir jetzt weitergehen“).
Das Lied thematisiert die Begegnung zwischen Gott und Mensch im Gottesdienst sowie die Übertragung des Glaubens in den Alltag. Es unterstreicht die Gastfreundschaft Gottes, dass Gott die Initiative ergreift und die Menschen seine „Gäste“ sind. Und dass Gott den Menschen seine „Worte und Taten“ vorlegt, damit diese aus ihnen lernen und gestärkt werden.
Evangelisches Gesangbuch: EG 168
Dieses schwungvolle Eingangslied des Neuen Geistlichen Liedes (EG 168) bringt frischen Wind an den Spieltisch der Sakralorgel. Hören Sie die jazzig angehauchte Bearbeitung ‚Come on‘ von Thomas Riegler.