Wir wollen alle fröhlich sein

Das Lied „Wir wollen alle fröhlich sein“ ist eines der ältesten und bekanntesten Osterlieder im deutschsprachigen Raum. Das Lied basiert auf dem lateinischen Ostergesang „Resurrexit Dominus“ aus dem 14. Jahrhundert. Die erste Strophe entstand um 1380 im Kloster Medingen bei Lüneburg. Der Theologe Cyriakus Spangenberg ergänzte das Lied 1568 um weitere Strophen für sein „Eislebener Gesangbuch“. Die heute übliche Weise ist eine böhmische Melodie, die erstmals 1410 in einer Handschrift der Abtei Hohenfurt belegt ist. Sie wurde später von den Böhmischen Brüdern und in Wittenberg weiter verbreitet. Kennzeichnend ist das vierfache „Halleluja“ in jeder Strophe, das die österliche Freude über die Auferstehung Christi unterstreicht. Der Text besingt den Sieg Jesu über den Tod („Er hat zerstört der Höllen Pfort“) und die Erlösung der Menschheit.

Musik-Videos

Präludium

Komponist: Dieter Blum
Literatur: Orgelstücke zum Gotteslob, Band 4 "Ostern"
Schwierigkeit: mittel

Concerto

Komponist: Dieter Blum
Literatur: Orgelstücke zum Gotteslob, Band 4 "Ostern"
Schwierigkeit: mittel

Liedtext

Katholisches Gotteslob: GL 326
Evangelisches Gesangbuch: EG 100

Wir wollen alle fröhlich sein
in dieser österlichen Zeit;
denn unser Heil hat Gott bereit?.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Es ist erstanden Jesus Christ,
der an dem Kreuz gestorben ist,
ihm sei Lob, Ehr zu aller Frist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Er hat zerstört der Höllen Pfort,
die Seinen all herausgeführt
und uns erlöst vom ewgen Tod.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

© Copyright. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.