Was Gott tut, das ist wohl getan

"Was Gott tut, das ist wohlgetan" ist ein bekannter lutherischer Choral von Samuel Rodigast, der ausdrückt, dass Gottes Handeln, auch wenn es Leiden und Schwere bringt, letztlich gerecht, gut und im größeren Plan richtig ist; es ist ein Ausdruck tiefen Vertrauens in Gott, der selbst in Notlagen trägt und führt, indem man sich seinem Willen ergibt und ihn walten lässt, wissend, dass er einen väterlich hält. Der Choral entstand in einer Zeit persönlicher Not (der Dichter Rodigast trauerte um seinen Vater) und drückt die Zuversicht aus, dass Gott nicht verlässt, auch wenn das Leben schmerzhaft ist. Der Kernpunkt ist die Annahme von Gottes Willen, selbst wenn dieser uns unverständlich erscheint. Die Zeilen vermitteln Trost, indem sie betonen, dass Gott uns "in seinen Armen halten" wird, was Gelassenheit und Vertrauen in schweren Zeiten schenkt.

Musik-Videos

Choralvorspiel

Komponist: Franz Reithmeier
Literatur: Choralbearbeitungen Band 4
Schwierigkeit: einfach

Liedtext

Katholisches Gotteslob: GL 416
Evangelisches Gesangbuch: EG 372

Was Gott tut, das ist wohl getan
es bleibt gerecht sein Wille; 
wie er fängt seine Sachen an, 
will ich ihm halten stille. 
Er ist mein Gott, der in der Not
mich wohl weiß zu erhalten; 
drum lass ich ihn nur walten.

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