Singt dem Herrn ein neues Lied
Das Lied entstand während des Zweiten Weltkriegs (1941) und trägt diese Entstehungszeit in sich: In einer Zeit von Gewalt und Zerstörung setzte Pfarrer Georg Alfred Kempf in seinem Text den biblischen Ruf „Singt dem Herrn ein neues Lied“ als Zeichen der Hoffnung und des geistigen Widerstands gegen die Hoffnungslosigkeit. Das Lied betont, dass Gottes Macht über alle menschlichen Mächte erhaben ist. Es ruft dazu auf, Gott trotz aller äußeren Bedrängnis zu loben, weil er das „Heil“ wirkt. Es orientiert sich eng an Psalm 98, transformiert diesen aber in eine kraftvolle, moderne Sprache des 20. Jahrhunderts.
Musik-Videos
Choralvorspiel
Komponist: Jost Dany
Literatur: Zehn Choralbearbeitungen
Schwierigkeit: mittel
Liedtext
Katholisches Gotteslob: GL 409
Evangelisches Gesangbuch: EG 287
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