In dulci jubilo
Das Lied „In dulci jubilo“ (lateinisch für „In süßer Freude“) ist eines der ältesten und bekanntesten Weihnachtslieder. Es ist ein Jubellied über die Geburt Christi, das die Freude über die Menschwerdung Gottes ausdrückt.
Das Lied entstand im 14. Jahrhundert. Die Urheberschaft wird traditionell dem Mystiker Heinrich Seuse zugeschrieben. Der Legende nach soll Seuse eine Vision gehabt haben, in der Engel ihm das Lied vorsangen und ihn zum Tanz aufforderten, um ihn von seinen Leiden zu heilen. Die älteste erhaltene Textfassung findet sich in einer Leipziger Handschrift um das Jahr 1400.
Das Lied ist ein prominentes Beispiel für makkaronische Dichtung, ehemals auch "Nudelverse" genannt. Das bedeutet, dass sich im Text lateinische und deutsche (oder andere landessprachliche) Zeilen abwechseln. In der bekanntesten Fassung folgt auf eine lateinische Zeile stets eine deutsche.
Musik-Videos
Toccatina
Komponist: Robert Jones
Literatur: Adeste fideles "Organ works 4"
Schwierigkeit: mittel
Good Christian Friends, Rejoice!
Komponist: Anna Laura Page
Literatur: Gloria!
Schwierigkeit: einfach
Choralvorspiel
Komponist: Franz Reithmeier
Literatur: Choralbearbeitungen 4
Schwierigkeit: einfach
In dulci bluesio
Komponist: Matthias Nagel
Literatur: Special Pipes 3, Nummer 7
Schwierigkeit: schwer
Takt: 4/4
Tonart: F-Dur
Variations sur "In dulci jubilo"
Komponist: Denis Bédard
Literatur: Variations sur "In dulci jubilo"
Schwierigkeit: einfach
Variation 1
Variation 2
Variation 3
Variation 4
Variation 5
Variation 6
Liedtext
Katholisches Gotteslob: GL 253
Evangelisches Gesangbuch: EG 35
In dulci jubilo, nun singet und seid froh!
Unsres Herzens Wonne, liegt in praesepio
und leuchtet wie die Sonne matris in gremio.
Alpha es et O. Alpha es et O.
O Jesu parvule, nach dir ist mir so weh.
Tröst mir mein Gemüte, o puer optime,
durch alle deine Güte, o princeps gloriae.
Trahe me post te! Trahe me post te!