Holz auf Jesu Schulter
Das Lied „Holz auf Jesu Schulter“ ist eines der bedeutendsten ökumenischen Kirchenlieder der Gegenwart, das besonders in der Passionszeit gesungen wird. Es stammt ursprünglich aus den Niederlanden („Met de boom des levens“). Der Text wurde 1963 von dem Priester und Dichter Willem Barnard verfasst. Der evangelische Theologe Jürgen Henkys schuf 1975 die heute bekannte deutsche Nachdichtung. Die Musik wurde von Ignace de Sutter komponiert. Sie orientiert sich an der Struktur eines gregorianischen Chorals und mündet in jeder Strophe in einen „Kyrie eleison“-Ruf.
Das Lied verknüpft auf poetische Weise das Leiden Christi am Kreuz mit der Hoffnung auf Auferstehung: das „Holz“ auf Jesu Schulter wird nicht nur als Last und Todeswerkzeug gesehen, sondern wandelt sich metaphorisch zum „Baum des Lebens“, der „gute Frucht“ bringt.
Musik-Videos
Meditation
Komponist: Thomas Riegler
Literatur: Originelle Choralvorspiele für Gottesdienst und Konzert, Band 1
Schwierigkeit: einfach
Liedtext
Katholisches Gotteslob: GL 291
Evangelisches Gesangbuch: EG 97
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