Großer Gott, wir loben dich
Das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ gilt als der „ökumenische Schlager“ schlechthin und wird bei festlichen Anlässen in fast allen christlichen Konfessionen gesungen. Verfasst wurde der Text 1771 von dem katholischen Priester Ignaz Franz (1719–1790). Er ist eine freie deutsche Nachdichtung des „Te Deum“, eines feierlichen lateinischen Lobgesangs aus dem 4. Jahrhundert. Die heute bekannte Weise entstand um 1774/1776 in Wien. Ihre heutige rhythmische Form erhielt sie maßgeblich durch die Bearbeitung von Heinrich Bone im Jahr 1852.
Das Lied ist ein feierlicher Lob- und Dankgesang an die Heiligste Dreifaltigkeit. Die ersten Strophen preisen Gott als Schöpfer, vor dem sich die ganze Welt und die himmlischen Heerscharen verneigen. Es folgt das christliche Glaubensbekenntnis zu Vater, Sohn und Heiligem Geist. Die abschließenden Strophen wandeln sich zum Gebet um Segen, Schutz und Führung für das Gottesvolk.
Musik-Videos
Choralvorspiel
Komponist: Hans-André Stamm
Literatur: Orgelwerke Vol. VII
Schwierigkeit: schwer
Reverie
Komponist: Markus Epp
Literatur: Steglitzer Orgelbüchlein
Schwierigkeit: mittel
Lobe den Herren
&
Großer Gott, wir loben dich
Komponist: Joachim Roller
Literatur: Festliche Choralconcerti
Schwierigkeit: mittel
Toccata alla Giga
Komponist: Grimoaldo Macchia
Literatur: Grote God Suite voor orgel
Schwierigkeit: mittel
Liedtext
Katholisches Gotteslob: GL 380
Evangelisches Gesangbuch: EG 331
Großer Gott, wir loben dich; Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.
Alles, was dich preisen kann, Kerubim und Serafinen,
stimmen dir ein Loblied an; alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh „Heilig, heilig, heilig“ zu.
Heilig, Herr Gott Zebaot! Heilig, Herr der Himmelsheere!
Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere
sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum.