Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen

Das Lied „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ ist ein bekanntes Abendlied. Das Lied stammt ursprünglich aus England und trägt den Titel „The day thou gavest, Lord, is ended“. Die heute weltweit genutzte Melodie mit dem Namen St. Clement wurde von Clement Cotterill Scholefield komponiert. Das Lied zeichnet sich durch ein besonderes Motiv aus, das über ein reines Dankgebet für den vergangenen Tag hinausgeht: In der letzten Strophe wird der Untergang irdischer Reiche der Unzerstörbarkeit von Gottes Thron und Reich gegenübergestellt. 

 

Bekanntheit erlangte das Lied im englischsprachigen Raum nicht zuletzt durch das Thronjubiläum von Königin Victoria im Jahr 1897, für das sie es sich persönlich als Hymne wünschte. Es wird bis heute oft bei Staatsakten, Trauerfeiern oder militärischen Zeremonien (wie dem Zapfenstreich) gespielt.

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Bearbeitung und Choralbegleitung

Komponist: Franz Reithmeier

Literatur: Choralbearbeitungen 3, Nummer 2

Schwierigkeit: einfach

Takt: 4/4

Tonart: F-Dur

Liedtext

Katholisches Gotteslob: GL 96 "Du lässt den Tag, o Gott, nun enden"
Evangelisches Gesangbuch: EG 266

Aus urheberrechtlichen Gründen darf der deutsche Liedtext nicht veröffentlicht werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die erste Strophe des englischen Originals von John Ellerton (1870):

The day thou gavest, Lord, is ended,
the darkness falls at thy behest;
to thee our morning hymns ascended,
thy praise shall hallow now our rest.

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