Alles meinem Gott zu Ehren

Es gehört zu den bekanntesten „Alltagsliedern“ des katholischen Glaubens und thematisiert die Heiligung der täglichen Arbeit. Die Worte stammen aus einem Landshuter Gesangbuch von 1777. Der ursprüngliche Verfasser ist anonym, doch der Text spiegelt die Spiritualität der Aufklärungstheologie und des Barock wider, die versuchten, den Glauben praktisch in den Alltag zu integrieren. Die heute gebräuchliche Weise findet sich erstmals in einem Gesangbuch in Speyer (1770) oder bei Paderborn (1765). Sie ist eine klassische, schlichte Volksweise des 18. Jahrhunderts, die durch ihre Eingängigkeit zur weiten Verbreitung beitrug. Die Kernaussage ist, dass nicht nur Gebet und Gottesdienst, sondern jede Handlung – bei der Arbeit und in der Ruhe – Gott gewidmet werden kann.

Musik-Videos

Trio

Komponist: Jost Dany
Literatur: Zehn Choralbearbeitungen
Schwierigkeit: einfach

Liedtext

Katholisches Gotteslob: GL 455

Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit in der Ruh!
Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.
Meinem Gott nur will ich geben Leib und Seel, mein ganzes Leben.
Gib, o Jesu, Gnad dazu; gib, o Jesu, Gnad dazu.

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